Dienstag, 29. Oktober 2013

[Gastpost] Mediterrane Muffins von Zaubehaftes Küchenvergnügen

Wie bereits erwähnt, geht's für mich langsam aber sicher auf die Abschlussprüfung zu.
Also habe ich unter anderem bei Froilein Pink von Zauberhaftes Küchenvergnügen mal ganz lieb nachgefragt, ob sie nicht gerne einen kleinen Gastbeitrag für mich machen würde. Und wisst ihr was!? - Sie war sofort dabei und hat zugesagt :D
Also kann ich mich nun weiter auf Buchführung & Co. konzentrieren, während ihr ihren wundervollen Beitrag genießen dürft. :)
Achja...natürlich findet ihr auf Froilein Pinks zauberhaftem Blog noch viele, viele weitere und supertolle Rezepte. Ich kann euch einen Besuch dort wirklich nur empfehlen :D























Hallo ihr Lieben! :)
Heute bin ich mal nicht bei mir (http://kuechenvergnuegen.blogspot.de/) unterwegs, sondern bei der lieben Coco, denn sie braucht eine Pause zum Lernen und ich möchte ihr gerne etwas backen, was sie ganz gut während ihrer "Büffelzeit" naschen kann...
Ich habe mir überlegt, ihr ein paar mediterrane Muffins zu zaubern, denn die kann man auch super gut kalt essen.
Jetzt stellt euch vor, sie steckt mitten in einer heißen Phase und hat dann auch noch Hunger??
Zack, einfach mal neben sich gegriffen und einen deftigen Muffin in den Mund gestopft! :)

Ich empfehle euch die Muffins bitte ohne Papier zu backen, denn sie kleben sonst etwas daran.
(das werde ich beim nächsten Mal auf jeden Fall so machen)

Fettet die Muffinform gut aus und bestäubt sie mit Mehl!

Ofen vorheizen auf 180Grad


MEDITERRANE MUFFINS (Ergibt ca. 20 Stück)





Ihr braucht

kleingehackt:
2 Tomaten (bitte vorher entkernen)
1 Mozzarella
1 Hand voll Rucola
1 Hand voll Basilikum
1 kleine Zwiebel

zusammengerührt:
230g Mehl
1,5 TL Backpulver
1 TL Salz
gestoßener Pfeffer
2 Eier
240ml Milch

Salz, Pfeffer, Backpulver und Mehl vermischen, Eier und Milch verrühren. Nun rührt ihr in die Milch-Eimasse nach und nach das Mehlgemisch und verquirlt alles gut zu einem geschmeidigen Teig.
Am Schluss hebt ihr die kleingehackten Zutaten unter und verteilt den Teig in die ausgefetteten mit Mehl bestäubten Muffinmulden.
Natürlich ist die endgültige Menge der Muffins von eurem Blech und der Menge des Teiges den ihr in die Mulden füllt, davon abhängig, wie viele Muffins ihr rausbekommt. Ich habe die Mulden nur halbvoll gemacht, damit die Muffins nicht überlaufen.

Nach ca.15 bis 18 Minuten waren meine Muffins fertig. Bitte kontrolliert immer zwischendurch euer Backwerk im Ofen, denn jeder backt bekanntlich anders!




Und jetzt bitte heiß oder später kalt genießen! :)

Ich wünsche der lieben Coco ganz viel Erfolg bei ihrer Prüfung!!!!


Liebes Froilein Pink, 
an dieser Stelle nochmal ganz herzlich: Danke. Danke. Danke :)  
Deine Muffins sehen wirklich wunderbar aus und ich überlege schon, wann ich sie am besten mal nachbacken werde...ich habe nämlich wirklich noch NIE herzhafte Muffins gemacht! ;D
Und eins ist sicher: Mit diesen leckeren Teilchen fällt das Lernen bestimmt gleich viiieeeel leichter :D

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Selbstgemachtes Marzipan

Herr M. liebt es! Meine Mama liebt es! Und aus der (bald anstehenden) Weihnachtsbäckerei ist es sowieso nicht mehr wegzudenken. Klar, die Rede ist von Marzipan.
Könnt ihr euch vorstellen, dass ich unglaublich lange nicht wusste, aus was Marzipan gemacht ist bzw. wie es hergestellt wird?! Dabei ist es eigentlich total simpel. Und wenn man dann noch eine liebe Kollegin hat, die einem einfach mal so eine kleine Flasche Rosenwasser schenkt, ist die Mission klar: Marzipan selbstmachen.
Im Internet findet man zig Rezepte dazu...gar nicht so einfach, wenn man sich das erste Mal "rantraut". Ich habe mich dann aber für ein Rezept von Backen mit Spaß entschieden und es ein klein wenig nach meinem Geschmack abgewandelt. Der Einfachheit wegen (es gibt bei mir nunmal keine 250g-Packungen mit Mandeln zu kaufen ;D) habe ich die Menge etwas angepasst, sodass ihr am Ende etwa 400g Marzipanmasse herausbekommt.


Marzipan
(für ca. 400g)

200g ganze Mandeln
200g Puderzucker
15ml Rosenwasser
1/2 Fläschchen Bittermandelaroma




Die Mandeln in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen. Alles für 5-10 Minuten stehen lassen.
Jetzt müssen die Mandeln geschält werden. Wenn ihr sie lange genug im Wasser liegen gelassen habt, lassen sie sich ganz leicht aus der Schale "flitschen", indem ihr sie am Ende anfasst und leicht draufdrückt. Alternativ könnt ihr die Haut auch mit einem Messer abziehen.
Nun alles gut trockentupfen und in die Küchenmaschine geben. Auf höchster Stufe solange mahlen/zerkleinern, bis eine feine Masse entsteht, die ganz leicht ölig und klebrig ist.
Jetzt kommen der Puderzucker, das Rosenwasser und das Aroma hinzu. Alles noch einmal in der Küchenmaschine gut verkneten.
Wenn ihr das Marzipan nicht direkt verwenden oder naschen wollt, solltet ihr es gut verpackt im Kühlschrank aufbewahren.




Donnerstag, 10. Oktober 2013

Nussecken

Es war schon wieder etwas länger her (bestimmt schon ganze DREI Wochen ;D), dass ich meinen lieben Klassenkameraden eine süße Leckerei mitgebracht habe. Und so langsam kamen dann auch schon wieder die "Beschwerden" :D. Also musste da ganz eindeutig was her. Nur was genau?... Es hilft manchmal wirklich ungemein, wenn man dann einfach einkaufen geht. Als ich dann an einem kleinen Bäcker vorbeischlenderte, fielen sie mir ins Auge: Leckere Nussecken. Aber mal ehrlich: Kaufen wäre auch zu langweilig und einfach. Also fix die nötigen Zutaten besorgt und ab nach Hause :)
Und glaubt mir: Es ist einfacher als gedacht.


Nussecken
(für ein Blech)

Teig:
225g Mehl
75g Speisestärke
1 TL Backpulver
125g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
125g Margarine

Belag:
etwa 100g Marmelade
200g Butter
200g Zucker
6 EL Wasser
400g gemahlene Haselnüsse
Kuvertüre




Verknetet die Zutaten für den Teig miteinander. Es sollte ein schöner, glatter Teig dabei entstehen.
Legt ein Backblech mit Backpapier aus und rollt den Teig darauf aus.
Jetzt verstreicht ihr die Marmelade gleichmäßig darüber.
Für die Nussmasse gebt ihr die Butter und den Zucker in einen Topf und erhitzt es solange, bis alles geschmolzen ist. Danach das Wasser und die Haselnüsse gut unterrühren.
Verteilt die Masse vorsichtig und gleichmäßig auf dem Teig mit der Marmelade und gebt alles bei 175 Grad für etwa 45 Minuten in den Ofen.
Danach muss erstmal alles gut abkühlen. Anschließend könnt ihr daraus eure Nussecken schneiden. Dafür schneidet ihr den abgekühlten Teig einfach in Vierecke, die dann nochmal diagonal durchgeschnitten und so zu Dreiecken werden. (Lasst den Teig wirklich komplett auskühlen, da die Nussmasse oben drauf im warmen Zustand noch recht bröselig ist.)
Zum Schluss einfach noch vorsichtig die Ecken in die geschmolzene Kuvertüre tauchen.




Die Nussecken sind also recht schnell gemacht und sooo lecker. Und das beste: Sie kamen bei meinen lieben Mitschülern wirklich gut an. Puh! Da hatte ich ja echt nochmal Glück gehabt ;D



Donnerstag, 3. Oktober 2013

Peanutbutter-Chocolate-Cookies

Wisst ihr eigentlich, wie herrlich es ist, wenn so eine richtig gemeine Erkältung endlich das Weite sucht? - Wunderbar! Zwar ist es draußen, wie sicherlich alle mittlerweile bemerkt haben, trotzdem noch kalt...aber wenn man wieder fit ist, lässt sich das doch ganz gut ertragen :)
Auch, wenn sich während ich krank war hier nicht sooo sonderlich viel getan hat, so war ich trotzdem nicht untätig. Ich war natürlich sehr damit beschäftigt, Tee und Hustensaft en masse zu mir zu nehmen....aaaaber es ist noch mehr "passiert". Zum Beispiel habe ich es endlich "gebacken" bekommen, mich bei Küchenplausch - einer wunderbaren "Foodie"-Community - zu registrieren. Also könnt ihr mich seit Kurzem auch dort finden :)
Dann musste ich auch ein wenig daran denken, dass meine Abschlussprüfung (im November) langsam aber sicher näher rückt - aber dazu ein anderes Mal mehr ;D
Und ich habe mir laaaange Gedanken darüber machen können, was ich denn als nächstes für euch backen könnte. Da kam mir der Aufruf zum 1. deutschen Backtag gerade recht, um euch diese leckeren Peanutbutter-Chocolate-Cookies vorzustellen.




Das Grundrezept für die Cookies ist aus der Lecker Bakery. Ich habe es dann einfach entsprechend ein wenig abgewandelt :)


Peanutbutter-Chocolate-Cookies
(für etwa 20 Stück)

125g weiche Butter
150g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
200g Mehl
1 TL Backpulver
50g Schokotropfen
2 EL Erdnussbutter




Der Backofen wird auf 175° C vorgeheizt.
Gebt die Butter, den Zucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine Schüssel und rührt sie schaumig.
Jetzt wird das Ei untergerührt.
Mischt das Mehl mit dem Backpulver und gebt es zu der Masse hinzu.
Zum Schluss werden die Schokotropfen und die Erdnussbutter gut untergehoben.
Jetzt müssen eure Cookies geformt werden. Dazu nehmt ihr euch eine kleine Menge Teig, rollt diesen vorsichtig zu einer kleinen Kugel und setzt sie auf ein Backblech. Die Kugeln anschließend ein bisschen flachdrücken. Achtet darauf, dass ihr zwischen den Cookies genügend Abstand habt, damit sie nicht "zusammenbacken".
Gebt das Blech für 8-10 Minuten in den Ofen. Die Cookies sind fertig, wenn der Rand goldbraun und die Mitte noch schön weich ist.
Bevor ihr die Cookies vom Blech nehmt, solltet ihr ihnen ein paar Minütchen zum Auskühlen gönnen, denn direkt aus dem Ofen sind sie noch sehr weich und können beim Versetzen sonst leicht kaputtgehen.




Die Cookies kamen bei uns so gut an, dass innerhalb weniger Stunden jetzt nur noch 3 Stück da sind. Solltet ihr sie also nicht sofort essen wollen...sucht nach einem geeigneten Versteck dafür ;D


Montag, 30. September 2013

Apfel-Crumble

Die Apfelsaison ist in vollem Gange. Wusstet ihr, dass der Apfel statistisch gesehen das Lieblingsobst der Deutschen ist? - Kein Wunder! Es gibt sie in so vielen Varianten und Variationen. Von süß bis sauer. Von knackig bis etwas weicher. Von der Marmelade bis zum Kuchen. Und sie sind einfach immer lecker. Und dass Äpfel gesund sind, muss ich wohl gar nicht erst erwähnen, oder? Grund genug für mich, endlich mal ein Apfel-Crumble nach (einem Rezept von Chefkoch) auszuprobieren. Zum ersten Mal habe ich diese kleine Köstlichkeit im letzten Jahr probieren dürfen, als sie ein netter Kollege mit zur Arbeit gebracht hat. Und seit dem bin ich hin und weg davon :) Und das beste: Es geht sooo einfach und schnell :D
Also los geht's! :)


Apfel-Crumble
(für 6-8 Portionen)
 
5 Äpfel
Saft einer Zitrone
100g Rosinen/Sultaninen
2 EL Zucker
1/2 TL Zimt

für die Butterstreusel:
150g weiche Butter
120g Zucker
200g Mehl




Heizt den Backofen auf 180° C vor.
Nun müsst ihr zuerst die Äpfel schälen, entkernen und nach Belieben kleinschneiden (in Achtel oder - so wie ich - in grobe Würfel)
Gebt die Äpfel in eine Schüssel und übergießt sie mit dem Zitronensaft. Nun den Zucker, die Rosinen und den Zimt hinzugeben und alles schön vermengen. Das ganze kann jetzt erstmal kurz stehen.
Solange werden die Butterstreusel gemacht (ich liebe Streusel...am liebsten hätte ich gleich doppelte Menge gemacht ;D). Hierfür gebt ihr die Butter, den Zucker und das Mehl in eine Schüssel und zerreibt/zerbröselt alles solange mit den Händen, bis ein schöner Streuselteig entsteht. Ich habe es auch erst mit den Knethaken und dem Handrührer probiert und kann euch sagen: Mit den Händen funktioniert es wesentlich einfacher und besser!
Nehmt euch eine geeignete Auflaufform und fettete diese leicht ein. Nun gebt ihr die Apfelmischung hinein und bedeckt alles gleichmäßig mit den Streuseln. Es sollten keine Äpfel mehr zu sehen sein.
Euer Crumble darf nun im Ofen bleiben, bis die Streusel schön goldbraun sind. (Bei mir waren das ca. 30 Minuten.)




Das Crumble wird in der Regel warm serviert und kann nach Belieben mit Puderzucker bestäubt werden. (Es schmeckt allerdings auch kalt sehr gut ;) )
Wer möchte, kann dazu auch Vanilleeis oder eine leckere Vanillesoße reichen.
Das Apfel-Crumble hat den Geschmackstest bei uns zu Hause eindeutig bestanden und darf nun öfter vorbeikommen :)




Mittwoch, 18. September 2013

Beschwipster Schokokuchen

Kennt ihr das: Ihr seid in der Stadt unterwegs oder stöbert einfach so ein wenig im Internet rum und plötzlich springt es euch ins Auge! Ein Buch. Ein Backbuch. Eins, von dem ihr euch sicher seid, dass ihr es UNBEDINGT haben müsst.
Ehrlich gesagt...so geht es mir ständig. Herr M. verzweifelt schon langsam an meiner "Sammlung" und hat das "Du hast doch genug Backbücher" oder "Willst du nicht erstmal die 5000 anderen Rezepte ausprobieren, bevor du dir schon wieder ein neues Buch kaufst?!"-Sagen schon mehr oder weniger aufgegeben.
Jaja. So sind sie halt...diese backenden Menschen :D
Genau so eine Situation kam mir dann erst letztens wieder unter. Eigentlich wollte und sollte ich nur eine Kleinigkeit bestellen, doch dann ist mir diese zuckersüße Kaffeekränzchen-Box, in der ganze DREI Bücher enthalten sind, aufgefallen. Ich habe wirklich kurz überlegt - soll ich oder nicht? Aber mal ehrlich: Das niedliche Äußere in Kombination mit dem Preis von 9,99 € hat mich überzeugt. Gekauft!




Als das gute Stück dann endlich bei mir angekommen ist, musste das "Rundum-Sorglos-Paket" natürlich auch ausprobiert werden.
In der Box vom NGV-Verlag sind 3 verschiedene Bücher enthalten: Kaffe & Kuchen, Plätzchen & Gebäck und Waffeln, Crêpes & Co.
Die Bücher haben alle ein niedlich gestaltetes Cover und enthalten insgesamt 320 Rezepte (also genug, um fast JEDEN Tag etwas daraus machen zu können). Neben den Backrezepten finden sich darin auch Rezepte für diverse Kaffee-Getränke, die zu den Werken gereicht werden können.
Die Rezepte sind mit den Bildern anschaulich gestaltet und verständlich geschrieben. Man kann also nicht wirklich etwas falsch machen.
Nachdem ich mich durch alle Bücher geblättert hatte, hatte ich schnell meinen Favoriten zum Testen gefunden: Der beschwipste Schokokuchen aus dem Buch "Kaffee & Kuchen". Und ich kann euch sagen: Lecker. Wirklich lecker. Und einfach dazu. Der einzige Nachteil: Dieser Kuchen besteht gefühlt aus bestimmt 3 Millionen Kalorien! Aber hey: Irgendwie müssen wir ja darüber hinwegkommen, dass der Sommer sich verabschiedet und der Herbst mehr als heftig gegen die Tür hämmert. Und für SOLCHE Fälle kann man doch nie genug Schokolade haben ;D (Insgeheim wissen wir es doch alle: Schokolade macht glücklich!)
Und der kleine Nebenbei-Vorteil: Der Ofen heizt den Raum soooo schön auf :)


Beschwipster Schokokuchen
(für eine 26er Springform)

125g Butter
300g Zartbitterschokolade
6 Eier
250g Zucker
4 EL Amaretto 
60g Mehl
100g Vollmilchschokolade





Zuerst heizt ihr euren Backofen auf 160° C (Umluft) vor.
Die Butter mit 250g der Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und danach kurz zur Seite stellen.
Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.
Eigelb und Zucker zu einer dickflüssigen Creme rühren. Anschließend den Amaretto unterrühren und portionsweise die Schokoladen-Butter-Mischung dazugeben.
Den Eischnee daraufgeben und das Mehl über diesen sieben. Alles mit einem Schneebesen vorsichtig unterrühren.
Den Boden der Springform legt ihr mit Backpapier aus und die Seiten werden etwas eingefettet.
Den Teig in die Form füllen und ca. 45 Minuten backen. Zum Ende der Backzeit hin einfach die Stäbchenprobe machen.
Wenn der Kuchen fertig ist, wird er auf ein Kuchengitter gestürzt und muss abkühlen.
Währenddessen nehmt ihr euch die Vollmilchschokolade und den Rest der Zartbitterschokolade und schmelzt sie zusammen im Wasserbad. Wenn die Schokolade flüssig und der Kuchen ausgekühlt ist, könnt ihr den Kuchen mit der Schokolade überziehen.
Nun könnt ihr ihn noch - wie ich - beliebig verzieren oder einfach direkt genießen.




Der Schokokuchen ist sehr lecker und auf keinen Fall zu trocken. Wenn man diesen Kuchen "kindertauglich" backen möchte, kann man den Amaretto auch einfach beispielsweise durch Mandelaroma oder eine der verschiedenen Sorten von Kaffeesirup (z. B. Nuss) ersetzen.




Na dann - Guten Appetit und viiieeeel gute Laune bei diesem traurig-trüben Wetter :)

Sonntag, 8. September 2013

Rotweinkuchen

Pünktlich zum Sonntagskaffee will ich euch heute ein Rezept vorstellen, nach dem schon meine Oma gebacken hat. Und wir alle wissen es: Bei Oma schmeckt's doch immer am besten :D
Heute gibt's also einen ganz klassischen Rotweinkuchen. Die Kombination aus Schokolade, Rotwein und Zimt ist echt klasse. Und an den Zimt können wir uns ja sowieso gaaaaanz langsam schonmal für die bevorstehende Weihnachtsbäckerei gewöhnen (wobei ich Zimt in Rezepten eigentlich das ganze Jahr über toll finde...diese feine Note...hmmm...) ;)
Die Zubereitung ist, wie es sich für einen Rührkuchen gehört, denkbar einfach und das Ergebnis wirklich überzeugend.


 Rotweinkuchen
(für eine normale Gugelhupfform bzw. 2 6er-Gugelhupfbleche)

250g Butter oder Margarine
250g Zucker
4 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
250g Mehl
1 Päckchen Backpulver
130ml Rotwein
1 TL Zimt
1 TL Kakao
4-5 EL Schokoladenstreusel



Den Ofen auf 175° C (Umluft) vorheizen.
Zuerst rührt ihr die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und den Eiern 1-2 Minuten schaumig.
Dann Backpulver und Mehl mischen und zusammen mit dem Rotwein unter die Masse geben.
Jetzt noch den Zimt, den Kakao und die Schokostreusel dazugeben und alles zu einem schönen, glatten Teig verrühren.
Die Form gut einfetten (wer möchte, kann sie auch noch ganz leicht mit Mehl bestäuben) und den Teig einfüllen.
Der Kuchen muss nun für ca. 45 Minuten (Stäbchenprobe nicht vergessen...das kann nämlich je nach Ofen auch im ein paar Minuten variieren) bzw. bei den 6er-Formen ca. 20 Minuten im Ofen bleiben.
Wenn der Kuchen fertig ist, lasst ihr ihn etwas abkühlen und könnt ihn dann aus der Form lösen.
Wer mag, kann den Kuchen jetzt entweder mit Puderzucker bestäuben oder einen Guss aus Rotwein und Puderzucker herstellen und diesen über den Kuchen geben...oder aber ihr nascht ihn einfach so weg ;D





Also für mich gehört der Rotweinkuchen auf jeden Fall zu meinen Lieblingsrührkuchen. Vorallem, weil er im Vergleich zu den "normalen" Rührkuchen schon ein bissl was anderes und besonderes ist.
Was sind denn so eure Favoriten unter den Rührkuchen? Oder gibt's bei euch vielleicht sogar einen super Geheimtipp für DEN Kuchen schlechthin? ;)

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag mit hoffentlich ein wenig besserem Wetter als bei mir gerade :)


Dienstag, 3. September 2013

Donuts

Zur Zeit "wachsen" sie überall: Donutstände und -läden. Seien es nun kleine, individuelle Lädchen oder zig Filialen einer großen Kette.
Und jeder liebt sie!
Kleines, rundes Gebäck mit einem Loch in Mitte. Verziert und dekoriert mit Schokolade, Zuckerguss, Zuckerschrift oder -streuseln.
Einfach nur lecker! :)
Ein Grund mehr also, das Rezept der Hobbykochbäcker (in das ich mich insgeheim schon lange verliebt hatte) mal auszuprobieren.
Und ich finde, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.


Donuts
(für 12 Stück) 

375g Mehl
75g Zucker
1 TL Zimt
1/2 Päckchen Trockenhefe 
2 EL geschmolzene Butter
1 Ei
125ml lauwarme Milch
40ml Naturjoghurt
abgeriebene Zitronenschale

Milch zum Bestreichen
55g geschmolzene Butter zum Bestreichen
nach Belieben: Kuvertüre, Zuckerguss (aus Puderzucker und Wasser/Zitronensaft)
Schoko- oder Zuckerstreusel 




Die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander vermengen.
Butter, Ei, Milch und Joghurt verquirlen und anschließend mit in die Schüssel geben.
Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten und zugedeckt an einem warmen Ort (keine Zugluft) etwa 60 Minuten gehen lassen.
Wenn der Teig schön aufgegangen ist, auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa fingerdick ausrollen. Aus dem Teig 12 große Kreise ausstechen (das geht mit einem Glas eigentlich sehr gut). Aus der Mitte der Kreise wiederum kleine Kreise/Löcher ausstechen. Achtet darauf, dass das Loch nicht zu klein wird, sonst könnte es beim Backen passieren, dass es sich wieder schließt. Und dann sehen die süßen Stücke ja nicht mehr aus wie Donuts ;)
Die Teigrohlinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und nochmals zugedeckt 60 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 190° C vorheizen.
Die Kreise mit etwas Milch bepinseln und dann für ca. 10 Minuten backen bis sie schön aufgegangen und goldbraun geworden sind.
Die Donuts jetzt noch mit der geschmolzenen Butter bestreichen und anschließend komplett auskühlen lassen.
Wenn die Donuts kalt sind, könnt ihr sie nach Belieben in Zuckerguss oder Kuvertüre tauchen und verzieren.

Am besten schmecken sie übrigens, wenn man sie direkt frisch isst :D
Vielen lieben Dank an die Hobbykochbäcker für das Rezept :)