Mittwoch, 19. August 2015

Selbstgemachtes Vanilleeis

...und ein Lebenszeichen meinerseits!

Ich weiß, es ist eine Eeeeewigkeit her, dass ich was von mir habe hören lassen. Und seit dem hat sich wieder eine ganze Menge verändert.
Endlich, endlich, endlich habe ich mal wieder wieder die Gelegenheit, mich bei euch zu melden (und für mein "von der Bildfläche-Verschwinden" zu entschuldigen...), zu berichten, was es so tolles Neues gibt...
...und natürlich doch auch mal wieder ein Rezept mitzubringen :) (Ein ziemlich leckeres sogar, wenn ihr mich fragt ;D)

Aber beginnen wir doch mit einer kleinen "Erklärung" -
ich habe in den letzten Monaten viel Zeit für all die Dinge, die sich verändert und ergeben haben, gebraucht und (danke, danke, danke) auch gehabt. Ich habe viele tolle neue Leute kennengelernt, ich habe unglaubliche Dinge erlebt und eigentlich einen ziemlich großen Wandel mitgemacht. Dadurch habe ich "leider" aber eben auch nicht mehr ganz so viel Zeit wie in der Vergangenheit, wodurch das Bloggen zeitweise etwas auf der Strecke bleibt. Aber wie bereits angekündigt, will ich versuchen, trotzdem immer mal was von mir hören (bzw. lesen :P) zu lassen.
Die größte Veränderung hat sich dann aber im Mai 2015 während eines wirklich traumhaften Urlaubs "ergeben". Meine Lieben...nächstes Jahr wird geheiratet ♥♥♥
Aus Frau M. wird Frau R., aus "Du und Ich" wird endgültig "Wir". Ich glaube, ich brauche kaum erwähnen, dass mir beim Gedanken daran und bei der Erinnerung an diesen wundervollen Tag fast wieder die Tränchen über die Wangen kullern ;-)
Aber auch dadurch ergeben sich jetzt natürlich sehr viele Veränderungen. Eine Hochzeit erfordert unglaublich viel Planung und Zeit...und jeder Planungsschritt, der mit einem Häkchen versehen werden kann, bringt den großen Tag ein Stück näher und macht unfassbar glücklich.
Das ist so in gaaaanz groben Zügen das, was in den letzten Monaten so bei mir passiert ist und größtenteils eben der Grund für meine "Schaffenspause" (die aber trotzdem noch nicht zu 100% beendet ist...es wird jetzt immer wieder mal mehr und mal weniger Zeit geben...).

Vor wenigen Tagen habe ich dann endlich mal wieder die Gelegenheit beim Schopf gepackt und die Zeit (und die anstehende Geburtstagsfeier...guter Grund ;D) genutzt, um was Leckeres auszuprobieren und diesmal sogar für euch zu verbloggen :-) - Es gab zum allerersten Mal selbstgemachtes Eis, Vanille genauer gesagt.
Seit meinem Geburtstag, darf ich eine wunderschöne, liebesapfelrote KitchenAid Artisan mein Eigen nennen ♥ Es war tatsächlich Liebe auf den ersten Blick ♥ (keine Sorge, Herr R. muss sich keine Gedanken machen, dass ich mir das doch nochmal anders überlege ;D)



Das Tollste daran: die KitchenAid Speiseeisschüssel gab's direkt dazu! Und was bietet sich bei sommerlichen Temperaturen besser an, als ein cremiges Eis zum Nachtisch?
In der Bedienungsanleitung der Eismaschine finden sich direkt ein paar wirklich interessante Rezepte und da fast jeder den Klassiker unter den Eissorten - Vanilleeis - mag, sollte es das dann auch werden.
Da die Masse vor der Zubereitung im Eisbehälter mindestens 8 Stunden gekühlt werden muss, empfiehlt es sich, ein oder eventuell auch zwei Tage vorher mit der Eisherstellung zu beginnen.Und natürlich nicht vergessen, den Gefrierbehälter eurer Eismaschine rechtzeitig in den Gefrierschrank zu stellen.

Französische Vanilleeiscreme

 600ml Halb-und-Halb (300ml Sahne + 300ml Vollmilch)
8 Eigelb
230g Zucker
600ml Sahne
4 TL Vanilleextrakt/Vanillearoma
1 Prise Salz


Zuerst gebt ihr das Halb-und-Halb in einen Topf und erwärmt es bei mittlerer Hitze, bis es sehr heiß ist. Es darf aber nicht kochen! Den Topf vom Herd nehmen.
Eigelb und Zucker miteinander verrühren, bis es leicht andickt. Dann das Halb-und-Halb hinzugeben, alles vermischen und die Masse wieder in den Topf geben. Die Mischung bei mittlerer Hitze unter Rühren erhitzen, bis sie dampft und sich am Rand kleine Bläschen bilden. Auch hier wieder: Es darf nicht kochen! 
Die Mischung wieder in die Rührschüssel geben. Nach und nach die übrige Sahne, die Vanille und das Salz hinzugeben und alles gut verrühren.
Anschließend die Masse in einen verschließbaren Behälter füllen und abgedeckt mindestens 8 Stunden in den Kühlschrank stellen.


Nach diesen 8 Stunden (höchstwahrscheinlich also am nächsten Tag) darf dann endlich "echtes" Eis gemacht werden.
Bereitet den Eisbehälter eurer KitchenAid (bzw. eure Eismaschine) entsprechend der Anleitung vor und schaltet sie ein - Stufe 1 (Rühren). Die Mischung langsam in die Schüssel gießen und bis zur gewünschten Konsistenz rühren.
Anschließend kann das Eis entweder direkt vernascht oder in einen Gefrierbehälter gegeben und noch etwas eingefroren werden (je nachdem, wie ihr euer Eis lieber esst...).

Wir haben für unser "Geburtstagseis" viele leckere Naschereien mit auf den Tisch gestellt: M&M's, Gummibärchen, verschiedene Beeren, Schoko- und Himbeersoße, Mini-Cookies, etc. So konnte sich jeder sein Eis beliebig dekorieren und genießen.



Dienstag, 3. Februar 2015

Kleine Auszeit

Hallo Ihr Lieben...
...ich weiß, ich weiß. Ich habe an anderer Stelle gesagt (sagt bitte nicht, dass ich es sogar versprochen habe?!...Oder doch?), dass ich mein Bestes geben werde, um im neuen Jahr wieder fleißig zu backen und zu posten.
Nunja...was soll ich sagen? Wie jeder mittlerweile bemerkt haben dürfte, ist das neue Jahr nun auch nicht mehr ganz so neu. Und einen Post gibt es bisher trotzdem nicht :(
Es hat eine Zeit gedauert, bis ich mir wohl eingestehen musste, dass ich das alles doch nicht so schaffe, wie ich das gerne wollte. Ich hab's mir echt fest vorgenommen...aber irgendwie wird's momentan doch nichts. Könnt ihr euch vorstellen, dass ich 2015 noch keinen einzigen Kuchen, keine Muffins, keine Torte gebacken habe?! Wenn ich so darüber nachdenken und auch dran denke, wie das letztes Jahr um diese Zeit war...muss ich ehrlich sagen: Es ist ein kleinwenig schockierend.

Bereits im letzten Post (ihr wisst schon...das Teil, das gefühlt eeeeeewig her ist) habe ich angedeutet, dass es in der letzten Zeit unglaublich viele Veränderungen in meinem Leben gegeben hat. Eigentlich hat sich fast alles verändert. Aber keine Sorge. Nicht, dass ihr jetzt denkt "Was ist nur Schlimmes passiert?". Im Gegenteil. Das sind alles wirklich tolle, positive Veränderungen und Dinge, die ich einfach nicht mehr missen möchte. Aber dadurch "fehlt" einfach die Zeit, mich regelmäßig hinzusetzen und einen Blogpost zu schreiben. Es fehlt die Zeit, überhaupt mal das Backwerk irgendwie abzulichten. Das ist zwar ein wenig doof, aber es macht mich - im Hinblick auf die eben genannten Dinge und Ereignisse der letzten Zeit - nicht traurig oder so. Jeder, der selbst blogt, eine Facebookseite führt oder auch regelmäßig backt, weiß, was für ein großer Zeitaufwand dahinter steht.  

Natürlich wäre es nicht fair, alle paar Wochen mal ein Lebenszeichen von mir zu geben und zu versprechen, dass ich wirklich versuche, wieder mal was zu posten.
Wie gesagt: Ich musste mir selbst erstmal darüber bewusst werden, dass das momentan einfach nicht drin ist. Ich will weder meinen Blog noch meine Facebookseite komplett schließen oder löschen. Um Gottes Willen.
Allerdings wird Ein Quäntchen Zucker wohl vorübergehend außer Betrieb sein. Unter anderem, um genau die genannten Versprechen, die ich nicht halten kann, zu vermeiden.




Natürlich werde ich das Backen nicht aufgeben. Dafür mache ich's dann doch viiieeel zu gerne. Und es bieten sich bestimmt auch bald wieder mehr Anlässe (und Zeit) um mal wieder was zu zaubern. Und vielleicht findet sich dabei auch die suuuuper Gelegenheit, um doch mal was hochzuladen. Aber es wird eben vorerst keine regelmäßigen Beiträge mehr geben.

Ich brauche jetzt aber einfach erstmal Zeit für mich und die ganzen Neuerungen, die sich so ergeben haben. Zeit, um zu genießen was ich habe ♥




Ich hoffe, ihr könnt mich verstehen und keiner nimmt's mir übel :)


Besos ♥

Coco

Donnerstag, 27. November 2014

FC Kaiserslautern-Torte mit Raffaello-Sahne

Nach einer gefühlt ewigen Pause melde ich mich endlich mal wieder (zumindest teilweise) zurück. Durch einige private und berufliche Veränderungen bzw. Neuerungen fehlt mir ehrlich gesagt momentan einfach die Zeit, um mich dem Backen, Verzieren, Dekorieren (und darüber Schimpfen, dass es nicht so klappt, wie man das will ;D) zu widmen. Ich meine...stellt euch mal vor, ich bisher nicht mal wirklich viele Weihnachtsplätzchen gebacken! Ist das zu glauben?! :D
Leider kann/muss ich euch an dieser Stelle auch direkt sagen, dass sich die Sache mit dem Posten auch im Dezember wahrscheinlich nicht deutlich bessern wird. Auch hier nochmal: Sorry dafür :(
Ich gebe wirklich mein Bestes, aber...same procedure as last year: Das Leben 1.0 hat ganz klar Vorrang. :)

Dennoch habe ich heute immerhin eine Kleinigkeit...einen kleinen Trost sozusagen...für euch. Der Liebste hatte Geburtstag und hat sich (mehr im Spaß) eine Torte gewünscht. Eine Torte seines Lieblingsvereins. Ja, ich weiß...es gibt im Fußball wohl keine größere Streitfrage als die des "richtigen" Vereins (außer vielleicht, ob unter die Nutella nun Butter kommt oder nicht :P ...ganz klar übrigens: Nein!), aber als Frau...und vorallem als (in diesem Fall) "Tortenbäckerin"...halte ich mich da einfach raus ;)
Es sollte also eine Kaiserslautern-Torte werden und vom Geschmack her "irgendwie mit Raffaello oder Giotto".
Kennt ihr das, wenn ihr in eurem Kopf etwas "plant" und keine Ahnung habt, ob das dann in der Realität auch so klappt oder klappen kann? Ziemlich genau so ging es mir mit der Füllung dieser Torte. Ich wollte anfangen, habe gezögert, dann doch einfach gemacht, zwischendurch ziemlich große Zweifel gehabt...und am Ende hat's dann aber doch hingehauen. Herausgekommen ist dabei eine Raffaello-Sahne mit weißer Schokolade. Ohne Unfall oder sonstwas in der Art :P Und ich hoffe, ich spreche nicht nur für mich, wenn ich sage: Sie hat auch ziemlich gut geschmeckt :D
Danach noch mit Ganache einstreichen, um die Torte später eindecken zu können (ich habe mich zum ersten Mal daran versucht, vor der Füllung einen "Ring" aus Ganache auf den unteren Boden als Schutz zu spritzen. Bisher habe ich die Torte einfach "normal" gefüllt und dann vorsichtig nach ausreichender Kühlung eingestrichen. Diesmal halt so. Diese "Ringmethode" klappt an sich wirklich gut...aber es war ehrlich gesagt noch verbesserungswürdig. Beim nächsten Mal dann :D) und fertig.


Kaiserslautern-Torte mit Raffaello-Sahne
(25er Springform)

 Biskuitteig:
  8 Eier
240g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
240g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver

Raffaello-Sahne:
2 Becher Schlagsahne
2 Päckchen Sahnesteif
1 Packung Raffaello
100g weiße Schokolade
nach Belieben: Vanillezucker (war bei mir nicht wirklich nötig)




Den Backofen auf 180° C vorheizen.
Die Eier trennen und das Eiweiß zusammen mit dem Salz steifschlagen. 
Den Zucker und Vanillezucker unterrühren bis die Masse glänzt. Dann die Eigelbe dazugeben und alles kurz verrühren.
Mehl und Backpulver mischen, auf die Ei-Zucker-Masse sieben und vorsichtig unterheben, sodass die Luft nicht entweicht.
Den Boden der Springform leicht befeuchten und mit Backpapier auslegen. Dann den Teig gleichmäßig darauf verteilen und einige Male auf die Arbeitsfläche stoßen. Der Boden wird nun etwa 45 Minuten (Stäbchenprobe!) gebacken.
Danach 5 Minuten abkühlen lassen und vorsichtig den Rand der Form lösen. Den Biskuit samt Springformboden auf eine mit Backpapier ausgelegte Fläche stürzen und den Boden leicht beschweren.
Wenn der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, können die Form und das Backpapier entfernt und der Boden nach Belieben ein- oder zweimal durchgeschnitten werden. 
Für die Füllung die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Raffaellos zerkleinern. (Tipp: Das geht mit einem Kartoffelstampfer recht gut und ohne, dass die Raffaellos ständig "weghüpfen" ;D)
Die Sahne zusammen mit dem Sahnesteif in eine Schüssel geben und steifschlagen. Anschließend die zerkleinerten Raffaellos und die weiße Schokolade dazugeben und alles kurz miteinander verrühren.

Nun kann die Torte mit der Sahne gefüllt werden.
Wenn die Torte eingedeckt werden soll, muss sie noch  -wie bereits erwähnt- mit Ganache eingestrichen und geglättet werden. Danach kann man den Fondant darüber geben und nach Belieben verzieren.
Da es diesmal ja eine FCK-Torte werden sollte, wurde sie mit roten Fondant eingedeckt und in weiß das Logo draufgeklebt. Die Fußbälle habe ich bei der diesjährigen Cake Germany in Esslingen gekauft, ihr findet sie aber auch online zum Beispiel bei Tortenboutique.






Ihr Lieben, ich werde mir wirklich Mühe geben, euch und diese Seite nicht mehr lange so stark zu vernachlässigen wie in der letzten Zeit. Denn das tat und tut mir auch immer noch wirklich leid. In den kommenden Wochen, den letzten Wochen dieses Jahres, steht aber doch noch bissl was an und ich werde noch viel unterwegs sein und zu tun haben.
Aber ich werde es mir (wenn es früher nicht mehr klappen sollte) zum guten Vorsatz für das nächste Jahr machen, mich wieder öfter an den Ofen zu schwingen und ein bisschen was zu backen. Und euch zu zeigen. Und es den lieben Kollegen und/oder Freunden mitzubringen. :D

Dienstag, 12. August 2014

New York Cheesecake

In letzter Zeit kommt es immer häufiger vor, dass ich ziemlich leckere Dinge backe...und dann vergesse ich einfach, sie für euch "abzulichten" oder...sie sind schon aufgefuttert, bevor ich dazu komme. Natürlich ist die zweite Variante recht schmeichelhaft und spricht für sich, aber das macht das Ganze nicht wirklich einfacher :D
So...oder so ähnlich erging es mir auch mit dem weltbesten New York Cheesecake (Originalrezept von niner bakes). Mittlerweile habe ich ihn bestimmt schon 5x gemacht...und immer wieder kam irgendwas dazwischen, sodass ich weder Bilder seiner Schönheit machen, noch das Rezept dazu online stellen konnte. Das sollte sich aber durch das vergangene Wochenende endlich ändern!
Kurzer Rückblick: Wie einige vielleicht mitbekommen haben, sind mein Bruder und ich Augustkinder. Wie es der Zufall so wollte, liegen unsere Geburtstage auch seeeehr nah beieinander...einen Tag...um genau zu sein. Die sollten dann dieses Jahr auch ein klein wenig gefeiert werden und so wurde zum Grillen eingeladen. Und es war ziemlich schnell klar: Ich mach den Nachtisch! (Ja...auch, wenn man grillt, kann es Nachtisch geben :P)
Die perfekte Gelegenheit, um eeeeendlich mal wieder Cheesecake zu backen. Naja...was soll ich sagen?! Das letzte kleine Stück gab's dann am nächsten Morgen zum Frühstück :P


New York Cheesecake
(für eine 26er Springform)

Boden:
etwa 18 Butterkekse
90g Butter
25g Zucker
1 Prise Salz

Cheesecake-Masse:
1500g Frischkäse Doppelrahmstufe
428g Zucker
70g Mehl
240ml Saure Sahne
1 Päckchen Vanillearoma (hier: Finesse von Dr. Oetker)
5 Eier




Backofen auf 160° C Umluft (180 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Springform einfetten.
Anschließend die Form komplett (inklusive Boden) in Alufolie wickeln (funktioniert am besten, wenn man zwei Bahnen überkreuzt), damit kein Wasser in die Form kommt und nichts von der Masse auslaufen kann.
Für den Boden die Butterkekse zerkleinern bis feine, gleichmäßige Krümel entstanden sind. Butter in einem Topf schmelzen und zu den Keksen geben. Zusammen mit dem Zucker und Salz vermengen.
Den Krümelmix auf dem Boden der Springform verteilen und (mit Hilfe eines Glases) gut andrücken. Jetzt für etwa 15 Minuten in den Kühlschrank stellen und anschließend 15 Minuten lang im Ofen backen. Danach gut abkühlen lassen.




Jetzt wird die Frischkäse-Masse gemacht.
Hierfür den Frischkäse in eine große Schüssel geben und mit dem Rührgerät 2-3 Minuten aufschlagen. 
Zucker und Mehl miteinander vermischen und bei niedriger Stufe in den Frischkäse rieseln lassen und alles gut vermengen. Saure Sahne und Vanillearoma hinzugeben und wieder gut durchmixen.
Die Eier nacheinander unterrühren. Hier sollte wirklich nur solange gerührt werden, bis alles vermengt ist.
Cheesecake-Masse in die Springform geben. Die Form in einen großen Bräter oder ähnliches stellen und diesen vorsichtig mit kochendem Wasser füllen. Es sollte so viel Wasser hinein, dass die Springform zur Hälfte darin steht. Das Wasser bewirkt, dass der Cheesecake keine großen Risse bekommt. (Tipp: Ich hatte keinen Bräter, der groß genug für meine 26er Form war. Daher habe ich eine Auflaufform mit kochendem Wasser gefüllt und diese einfach mit in den Ofen [unter den Cheesecake] gestellt. Bei mir hat das auch recht gut geholfen.)
Cheesecake für 45 Minuten bei 160° C backen, danach die Temperatur auf 140° C (160 Grad Ober-/Unterhitze) reduzieren und nochmals für 30 Minuten backen. Der Cheesecake sollte dann außen recht fest und in der Mitte noch ein klein wenig wackelig sein.
Bei halboffener Ofentür noch eine Stunde im Ofen lassen.
Danach den Cheesecake aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen - Springform noch nicht lösen. Anschließend für mindestens 6 Stunden (am besten einfach über Nacht) im Kühlschrank ruhen lassen.
Mit einem Messer vorsichtig am Rand entlang fahren und dann aus der Form lösen. Fertig! :)




Mittwoch, 30. Juli 2014

Heidelbeer-Streusel-Muffins

Nachdem mich eine Sommergrippe innerhalb der letzten Woche ziemlich außer Gefecht gesetzt hatte (Grippe...im Sommer. Wer braucht sowas bitte?!), hat es mich am Sonntag dann endlich wieder gepackt: Ich wollte backen!
Allerdings sind solche Spontan-Aktionen manchmal gar nicht so einfach...vorallem, wenn Sonntag ist. Also erstmal alle Schränke checken, was da ist und was nicht...
...Schokolade ist mir dabei zuerst in die Hände gefallen (ein Haushalt ohne Schokolade ist aber auch kein richtiger Haushalt ;D). Aber mal ehrlich: Schokolade bei den Temperaturen vom Wochenende? Ja...das war bevor literweise Wasser vom Himmel fiel :(
Gut, dass sich im Tiefkühlfach noch gefrorene Heidelbeeren versteckt haben. Natürlich wären frische Beeren schöner gewesen, aber gefrorene Früchte in der Reserve sind besser als gar keine :)
Schwuppdiwupp die restlichen Zutaten überprüft und es stand fest: Es gibt Heidelbeermuffins...mit Streuseln!
Das Praktische: Sie sind schnell gemacht und daher auch für spontanen Besuch geeinget. Und durch die Beeren bekommen sie eine wunderbar sommerliche Note.
Selbstverständlich kann man auch alle anderen Arten von Beeren nehmen. Ich kann mir die Muffins zum Beispiel auch gut mit Brombeeren oder Himbeeren vorstellen :)


Heidelbeer-Streusel-Muffins
(für etwa 12 Stück)

  Teig:
125g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
200g Mehl
2 TL Backpulver
75ml Öl
70ml lauwarmes Wasser
100g Heidelbeeren

Streusel:
 75g weiche Butter
60g Zucker
100g Mehl




Den Backofen auf 175° C vorheizen.
Zucker, Vanillezucker und Eier schaumig schlagen.
Dann das Mehl mit dem Backpulver mischen und dazugeben. Nach und nach das Öl und das Wasser unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
Zum Schluss die Heidelbeeren nur kurz unterheben. 
Die Streuselzutaten in eine Schüssel geben und solange miteinander verkneten und zerreiben, bis ein schöner Streuselteig entstanden ist.
Den Teig in Muffinförmchen füllen und anschließend mit den Streuseln bedecken.
Die Muffins im vorgeheizten Ofen 20-30 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Sooo lecker *-*





Dienstag, 22. Juli 2014

Brownie? Cookie? Brownie-Cookies!

Letztes Wochenende stand für die Mädels hinter Roxy's Art und Lovelyn der diesjährige Cosday in Frankfurt an.
Dafür haben sie mich gefragt, ob ich eine Kleinigkeit vorbereiten könnte, die dann unter den dortigen Künstlern verteilt wird. Unsere erste Überlegung - Cake Pops - wurde in Anbetracht der gemeldeten Temperaturen recht schnell verworfen und wir haben uns für Cookies entschieden :D
Denn wenn wir ehrlich sind, wissen wir es doch alle: Jeder liebt Cookies! ♥
Neben zitronigen Sugar-Cookies nach einem Rezept von Miss Blueberrymuffin, gab es auch superleckere Brownie-Cookies. Das Rezept war mir bereits einige Zeit vorher bei Sonja von Amor & Kartoffelsack ins Auge gefallen und jetzt bot sich die PERFEKTE Gelegenheit, es endlich auszuprobieren. Die mesiten Zutaten dafür hat man sowieso im Haus...und ich kann euch sagen: Diese Cookies versprechen auf gar keinen Fall zuviel. Außen leicht knusprig und innen weich und saftig wie ein Brownie. Oh...mein...Gott! :)
Und ich glaube ja, "Operation Stimmung auflockern" hat mit diesen kleinen Sünden super geklappt ;D


Brownie-Cookies
(für 1-2 Bleche)

 225g Zartbitterschokolade
30g Butter
160g Zucker
2 Eier
60g Mehl
1/4 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 EL Vanillezucker
75g Schokostückchen (z. B. Schokotröpfchen)




Den Backofen auf 180° C (Umluft) vorheizen.
Für den Teig die Butter zusammen mit der Zartbitterschokolade über den Wasserbad schmelzen. Anschließend kurz zur Seite stellen.
Zucker und Eier schaumig schlagen. Das kann einige Minuten dauern. Es sollte eine cremige, dicke Masse entstehen.
Jetzt die Butter-Schoko-Mischung langsam zur Zucker-Ei-Masse geben. Hierbei immer weiter schlagen, um zu verhindern, dass das Ei durch die Wärme der Schokolade gerinnt.
Mehl, Salz, Vanillezucker und Backpulver mischen und unterheben, sodass ein kompakter Teig entstehen.
Zum Schluss die Schokostückchen unterrühren.

Jetzt werden Häufchen von ca. einem 3/4 EL auf das Backblech gesetzt. Tipp: Mir hat es geholfen, hierzu noch einen Teelöffel zu benutzen, um den Teig besser "abstechen" zu können.
Die Cookies 10 Minuten backen. Danach das Backpapier samt Cookies vom Blech ziehen und kurz abkühlen lassen. So lassen sie sich leichter lösen ohne zu zerbrechen.




Die Brownie-Cookies schmecken - gut verpackt - auch am zweiten und dritten Tag noch super...wenn sie denn so lange überleben. 
Darum habe ich auch direkt die doppelte Menge gebacken und den zweiten Teil davon mit zum Kuchenverkauf der Fußballmannschaft meines Bruders genommen. Und: Auch dort kamen sie super an :)

Freitag, 11. Juli 2014

Heidelbeer-Baiser-Kuchen

Seit Freitag zieht es die Foodies wieder in die Zeitungsläden: Die neue Lecker Bakery ist da! Und pünktlich zur Eröffnung vom neuen Tolle Torten-Laden in Schwalbach ist sie am Samstag in meine Tasche gewandert :)
Kurze Anmerkung meinerseits: Wenn ihr die Lecker Bakery immer noch nicht wenigstens einmal in den Händen gehalten habt...solltet ihr schneeeellstens zum nächsten Kiosk oder Zeitungshändler laufen. Es lohnt sich wirklich jedes Mal!
Bevor ich dort aber die zig Post-its, die ich schon reingeklebt habe, "verbacken" werde, will ich mich nochmal der letzten  Ausgabe der Lecker Bakery widmen. (Ihr erinnert euch...das ist die Ausgabe mit dem superleckeren und ziemlich mächtigen Double Cheesecake mit Karamell- und Schokoguss *-*)
Da wir ja langsam aber sicher (hoffentlich auch mal wettertechnisch) im Sommer ankommen, habe ich mich für etwas beeriges entschieden: Den Heidelbeer-Baiser-Kuchen von Seite 26. Ein saftiger Quarkkuchen, der eine schicke Baiser-Haube und Beerendeko verpasst bekommt. Durch die Heidelbeeren wird ein ziemlich perfekter Kontrast zu dem süßen Baiser geschaffen...und von Innenleben will ich gar nicht erst anfangen, zu schwärmen :D


Heidelbeer-Baiser-Kuchen
(für eine Kastenform)

300g TK-Heidelbeeren
150g weiche Butter
4 Eier
245g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100g Mehl
75g Speisestärke
2 TL Backpulver
125g Magerquark
1 TL Zitronensaft




Die Heidelbeeren in einem Sieb auftauen lassen.
Backofen auf 150° C vorheizen.
Für den Teig die Butter, 125g Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz cremig rühren. 2 Eier trennen und das Eiweiß kaltstellen. Die 2 Eigelb und 2 ganze Eier unter die Butter-Zucker-Masse rühren. 80g Mehl, Stärke und Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Quark dazugeben.
Den Teig in eine gefettete und gemehlte Kastenform geben.
2 EL der Heidelbeeren abnehmen und bei Seite stellen. Die restlichen Beeren mit 20g Mehl mischen und auf dem Teig verteilen. Den Kuchen etwa 1 Stunde backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.
Wenn der Kuchen fertig ist, lässt man ihn 45 Minuten in der Form auskühlen. Danach den Rand vorsichtig mit einem Messer lösen, stürzen und komplett auskühlen lassen.

Vor dem Servieren den Ofen nochmals auf 200° C vorheizen.
Die 2 Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Zum Schluss 120g Zucker einrieseln lassen und solange mit dem Rührgerät aufschlagen, bis eine glänzende Masse entsteht. Zitronensaft unterrühren. Den Kuchen auf ein Backblech oder eine andere ofenfeste Platte setzen, den Einschnee darauf verstreichen und die übrigen Heidelbeeren daraufklecksen. Baiser mit einer Gabel zu Spitzen ziehen. (Diesen Schritt muss ich noch ein wenig üben...aber es sieht auch ohne ganz hübsch aus ;D)
Im heißen Ofen nochmal etwa 5 Minuten backen. Dabei aufpassen, dass das Baiser nicht zu dunkel wird.
Schwuppdiwupp! - Fertig ist der leckere Sommerkuchen :)




Tipp: Wenn der Kuchen nicht ganz aufgegessen wird, hält er sich abgedeckt im Kühlschrank bedenkenlos etwa 2-3 Tage. Und gut gekühlt schmeckt er natürlich auch ziemlich lecker.



Samstag, 21. Juni 2014

Erdbeerkuchen mit Vanillepudding

Das Wetter weiß momentan nicht sooo genau, was es nun will. Sommer oder doch lieber noch ein klein wenig Frühling?
Herr M. und ich haben da vor Kurzem etwas "nachgeholfen" und uns - wie letztes Jahr auch - auf's Feld begeben, um meine ganz persönliche Sommerfrucht schlechthin zu pflücken: Die Erdbeere.
Früchte selbst zu pflücken ist wunderbar. Man kann nicht nur auswählen, welche Früchtchen man mitnehmen möchte (und so verhindern, dass mein Auspacken zu Hause einige matschige Überraschungen ans Tageslicht kommen) sondern man kann auch direkt vor Ort so viele Erdbeeren naschen, wie man möchte :D
Da auf dem Erdbeerfeld zwar schon einige schön reif, der Großteil jedoch tatsächlich noch grün war, gibt's demnächst dann noch eine zweite Ladung frischer Erdbeeren vom Feld :)
Mal schauen, was wir daraus dann schönes machen.
Vorher will ich euch aber einen meiner Favoriten präsentieren: Einen schlichten, aber sehr leckeren Erdbeerkuchen. Ein Obstboden aus Biskuit, darauf Vanillepudding und frische Erdbeeren. Total einfach und schnell gemacht...und so gut :D


Erdbeerkuchen mit Vanillepudding
(für eine Obstbodenform)

 Teig:
4 Eier
4 EL warmes Wasser
150g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
175g Mehl
2 TL Backpulver

 Außerdem:
500ml Milch
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
Zucker
ca. 650g Erdbeeren




Für den Biskuitboden werden die Eier getrennt.
Das Eigelb zusammen mit dem Wasser schaumig schlagen und den Zucker und Vanillezucker dazugeben. Alles solange rühren, bis eine cremige Masse entstanden ist.
Das Eiweiß in einer zweiten Schüssel steif schlagen.
Mehl und Backpulver über die Zucker-Ei-Masse sieben, das Eiweiß dazugeben und alles vorsichtig unterheben.
Den Backofen auf 180° C vorheizen.
Die Obstbodenform leicht einfetten und den Teig darin verteilen. Um Luftblasen im Boden zu vermeiden, kann man die Form nun zwei- bis dreimal auf den Tisch klopfen.
Den Biskuit etwa 10-15 Minuten backen.

Während der Boden auskühlt, kann der Vanillepudding vorbereitet werden. Hierfür einfach den Pudding mit 500ml Milch nach Packungsanleitung zubereiten und in eine Schüssel füllen.
Damit sich keine Haut auf der Oberfläche bildet, den Pudding mit Frischhaltefolie abdecken und ebenfalls abkühlen lassen.

Nun sind die Erdbeeren an der Reihe.
Die Früchte waschen, das Grün entfernen und nach Belieben schneiden. (Ich habe die Erdbeeren einfach nur halbiert. Wer sie kleiner haben möchte, kann natürlich auch z. B. Scheiben daraus schneiden.)

Zum Schluss den kalten Pudding auf dem Biskuitboden verstreichen und die Erdbeeren daraufsetzen.
Wer möchte, könnte jetzt noch Tortenguss darüber geben. 

Fertig ist der schnelle, leckere Obstboden.