Sonntag, 28. Juli 2013

Lemon Curd

In letzter Zeit lese ich es in so vielen Rezepten: Lemon Curd.
Dann die Frage: Schmeckt das überhaupt...oder ist das nicht zu sauer?
Beim Bloggertreffen hatte ich das Glück, dass die liebe Maja doch tatsächlich Macarons (die ich ja auch unbedingt mal probieren wollte ;) ) mitgebracht hat, die mit diesem ominösen "Lemon Curd" gefüllt waren.
Und es war so lecker. So fruchtig und zitronig. Eine leicht säuerliche Note, aber trotzdem auch süß. Einfach herrlich für Sommerkuchen.
Also habe ich mich auf die Suche nach einem Rezept gemacht und gestern Abend in einer Spontanaktion (man will den Temperaturen ja immerhin minimal trotzen und sich zu etwas aufraffen :D) dieses nach der Tortentante ausprobiert.
Es ist wirklich simpel.
Die Hauptzutaten sind Zitronen (wer hätte das jetzt nur gedacht) und ein wenig Geduld.


Lemon Curd
(für etwa 1,5 kleine Einmachgläser)

3 Eigelb
120ml Zitronensaft - frisch gepresst
abgeriebene Zitronenschale von 1 Zitrone
120g Zucker
5 EL Butter




Den Zitronensaft, die Schale und den Zucker in einen Topf geben und langsam aufkochen lassen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Dann die Butter dazugeben und schmelzen lassen. den Topf von der Platte nehmen. (Da ihr die Platte aber noch benötigt, braucht ihr diese nicht ausschalten. Lediglich die Wärme reduzieren.) 
Die 3 Eigelb in einen separaten Topf geben und die Zitronenmischung vorsichtig dazugeben.
Alles auf die Platte ziehen und bei mittlerer Hitze solange rühren, bis die Mischung andickt und eine cremige Konsistenz bekommt.
Wichtig ist, dass ihr die Mischung nicht aufkochen lasst, da das Ei sonst ausflocken kann.
Nach etwa 15 Minuten sollte die gewünschte Konsistenz erreicht sein.
Jetzt könnt ihr euer Lemon Curd in Schraubgläser füllen und im Kühlschrank lagern.

Das Lemon Curd lässt sich nun super zur Füllung von Torten oder Macarons (pur) verwenden.
Man kann damit aber auch Buttercreme oder Zitronenkuchen verfeinern.
Da sind der Kreativität wirklich keine Grenzen gesetzt und man sollte sich bei einem so leckeren Produkt einfach mal durchprobieren :)

Sonntag, 21. Juli 2013

Pfirsich-Marzipan-Schichttorte

Kennt ihr diese Tage, an denen nichts so läuft, wie man das eigentlich gerne hätte?
Diese Tage, an denen man sich für eine Torte besonders Mühe geben will und sie besonders schön werden soll...und dann kommt alles anders?
Genau SOLCHE Tage hatte ich in dieser Woche zur Genüge :)
Dabei war die Idee eine ganz nette und an sich wirklich machbar: Eine (Überraschungs-)Geburtstagstorte mit Logo im Schalke 04-Design für meinen Onkel.
Da ich vor einiger Zeit auf dieses Rezept bei der lieben Tortentante gestoßen bin, war das natürlich die ideale Gelegenheit es mal auszuprobieren.
Aber bereits beim Backen der einzelnen Böden sollte sich zeigen: Nichts wird so, wie es sein soll ;D (Die Temperaturen haben dem Ganzen dann noch das Krönchen aufgesetzt :) ).
Kurz und knapp ein Bericht meiner kleinen Misere: 2 der 5 Böden wurden schief (ich habe bis heute noch keine Erklärung...aber gut. Passiert nunmal), aber davon wollte ich mich nicht aufhalten lassen. Motiviert ging es also weiter. Mit der Füllung (und später dann auch mit der Ganache) habe ich versucht, die Schrägen irgendwie auszugleichen...das sollte aber nur zu 50% funktionieren. Der Fondant wollte (wahrscheinlich wegen der Temperaturen) mal gar nicht so wie ich. Er hat sich verzogen, ist gerissen oder einfach mal an ungünstigen Stellen aneinander geklebt.
Nun gut...die Torte war versprochen. Und nur, weil ich mit der Optik alles andere als zufrieden war, hieß das ja noch lange nicht, dass sie nicht schmecken wird.
Das Ergebnis: Es wurde krumm und schief und hubbelig (dabei war die Ganache wirklich so schön glatt gewesen...hachja...). Hätte man sie noch ein wenig angeschrägt und eine Etage draufgesetzt, wäre sie bestimmt gut als Topsy Turvy Torte durchgegangen ;D
Den Transport hat sie Gott sei Dank unbeschadet überstanden. Die Überraschung ist trotz aller Schwierigkeiten gelungen und die Freude über die Torte war wirklich groß (glaubt mir..dieser Moment entschädigt dann so manch anderen, in dem man am Liebsten etwas gegen die Wand geschmissen hätte ;D).
Und das Wichtigste: Sie war superlecker. Die Kombination aus Pfirsichen und Marzipan ist wirklich toll und sogar Personen, die Marzipan eigentlich gar nicht mögen, haben sie für gut befunden.
PUH - Glück gehabt :D
Aber nun genug drumherum gequatscht und Leid geklagt...ab zum Rezept!



Pfirsich-Marzipan-Schichttorte
(für eine 26er Springform)

Teig:
375g weiche Butter
375g Zucker
1,5 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
9 Eier
225g Mehl
150g Speisestärke
4,5 TL Backpulver
10-12 EL Pfirsichsaft

 Füllung:
2 Dosen Pfirsiche
6 EL Zucker
4 Päckchen klarer Tortenguss
400g Marzipanrohmasse

Außerdem:
Ganache (Das Rezept findet ihr hier)
Fondant (in diesem Fall in weiß und blau)




Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren. Hierfür solltet ihr euch gute 5-10 Minuten Zeit nehmen, damit sich wirklich alles gut vermischt.
Nun nach und nach die Eier hinzugeben und jedes Ei dabei etwa 1 Minuten unterrühren.
Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Pfirsichsaft unter die Masse rühren.
Es sollte ein weicher Teig entstehen, der sich leicht in der Form verstreichen lässt.
Nun nehmt ihr eure Springform und legt den Boden mit Backpapier aus oder fettet ihn ein.
Verteilt den Teig gleichmäßig auf 5-6 Portionen (je nachdem, ob ihr 5 oder 6 Bögen haben wollt...das sind ca. 5 EL Teig pro Boden) backt die Böden bei 180° C 8-10 Minuten.

Während die Böden auskühlen, könnt ihr die Füllung vorbereiten.
Die Pfirsiche abtropfen lassen und den Saft beiseite Stellen.
In einen Topf geben und mit einem Pürierstab vollständig pürieren.
Tortenguss mit dem Zucker vermischen und mit 6-8 EL des Pfirsichsaftes gut verrühren. Anschließend zu den pürierten Früchten geben und alles aufkochen lassen.
Das Marzipan in kleine Stücke reißen und in die Masse geben. Wieder so lange pürieren, bis eine glatte Masse entsteht.
Diese etwas abkühlen lassen.

Jetzt könnt ihr mit dem Stapeln beginnen.
Den ersten Boden auf eine Platte setzen und mit einem Teil der Masse (ca. 3-4 EL...das müsst ihr aber selbst ausprobieren. Die Masse muss so aufgeteilt werden, dass sie gleichmäßig zwischen den Böden verteilt ist und noch zum Einstreichen der Torte ausreicht!) bestreichen.
Den zweiten Boden daraufsetzen und wieder mit der Pfirsich-Marzipan-Masse bestreichen. 
So verfahrt ihr nun weiter, bis der letzte Boden auf der Torte liegt.
Jetzt die Torte rundherum dünn mit der Masse bestreichen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag die Torte mit der Ganache einstreichen. Wichtig ist hierbei, dass ihr darauf achtet, dass die komplette Pfirsich-Marzipan-Masse mit der Ganache bedeckt wird, sodass der Fondant damit nicht in Berührung kommt.
Die Torte jetzt am besten erstmal für ein paar Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
Jetzt könnt ihr sie nach Belieben mit Fondant eindecken und dekorieren.

Und weil's so schön war, noch ein Bildchen meines absolut geraden, hubbelfreien Werkes ;D
Hier bei uns gibt's übrigens so ein schönes Sprichwort..."Die Scheppe sin all net grad!" ;)

Mit diesen wirklich weisen Worten wünsche ich euch noch einen schönen Sonntag. Genießt das herrliche, leicht tortenfeindliche Wetter :D



Sonntag, 14. Juli 2013

Sunny Saturday Part II - Kleiner Besuch beim CosDay

Nach dem Bloggertreffen habe ich mich noch auf den Weg nach Frankfurt gemacht - genauer gesagt ins Nordwestzentrum. Dort findet dieses Wochenende der CosDay 2013 statt. Und genau auf diesem Event haben 2 Freundinnen und begabte Künstlerinnen - nämlich Nadia von Lovelyn und Roxy von Roxy's Art - einen Stand, an dem die beiden ihre kleinen Schmuckstücke und Werke verkaufen.
Da musste ich natürlich mal vorbeischauen :D
Ich muss gestehen, dass es für jemanden, der eigentlich eher wenig mit Cosplay am Hut hat (so wie ich :) ) im ersten Moment etwas merkwürdig wirkt, auf einmal in einer Masse von Mangas und Animes zu stehen. Aber es war doch ganz nett und das ein oder andere Kostüm sah wirklich spitze aus :)
Hier mal ein kleiner Eindruck vom Verkaufsstand der beiden


Ich muss sagen, ich bin immer wieder erstaunt, wie klein und filigran die Anhängerchen doch sind.
Und ich sehe sogar die ein oder andere Parallele zur Arbeit mit Fondant...da muss man nämlich auch eine ruhige Hand und Geschick beweisen. (Also falls die beiden mal umsatteln wollen, klappt das mit den Torten bestimmt auch gut ;D)

Ich durfte mir sogar netterweise ein Schmuckstück aussuchen und habe mich dann für ein niedliches Bettelarmband entschieden.
Dieser kleine Roboter hat's mir einfach angetan, als ich ihn gesehen habe...
...und so ist er zusammen mit einer kleinen Praline und Perlchen an meinem Armband gelandet.
Ich konnte vor Ort dann zuschauen, wie mein individuelles Armband entstanden ist.
Eine wirklich tolle Sache. Es lohnt sich also, bei den beiden mal vorbeizuschauen :)
Vielen lieben Dank nochmal, Roxy und Nadia :)



Am Ende des Tages war ich dann aber echt geschafft.
Aber sowohl das Bloggertreffen als auch der Besuch im Nordwestzentrum haben sich gelohnt. Ich habe viele neue Eindrücke gewonnen und Erfahrungen gemacht.

Sunny Saturday Part I - Bloggertreffen Rhein-Main

Samstag, 13.07.2013 ca. 10:00 Uhr: Coco macht sich leicht aufgeregt bei bereits sonnigen 20 Grad auf den Weg zum 1. Bloggertreffen Rhein-Main. (Ja, um diese Uhrzeit muss man losfahren, wenn man so tolle Zugverbindungen zur Auswahl und keine Ahnung vom anschließenden Fußweg hat :D )
Vor einigen Wochen hatten Kuchenbäcker Tobi und Katha von Katha's Kuchenfieber den Aufruf zu einem Bloggertreffen für alle Blogger aus dem Rhein-Main-Gebiet gestartet. Eine tolle Möglichkeit, um die Personen, die hinter so manchem Blog stecken, mal persönlich kennenzulernen. Und natürlich auch, um ganz neue Leute und Blogs zu entdecken :)
Also war klar: Da mach' ich doch mal mit! Die Zeit verging wie im Flug und schon war der 13.07. gekommen.
Getroffen haben wir uns im Kulturzentrum "Hafen2", eine nette Location direkt am Main in Offenbach.
Im einzelnen bestand unsere kleine, aber feine Truppe dann aus:

Tobi von Der Kuchenbäcker
Katha von Katha's Kuchenfieber
Cécile von Céciles Cupcake Café
Maja von Maja's little Bakery
Steffi von Dassis Dreamworld
Meike von Ohne Kreativität, ohne mich
Steffi von Cuchikind
Iris von Sch-a-nell
und natürlich war ich (logischerweise ;D) auch dabei.

Jeder von uns hat eine Kleinigkeit mitgebracht, sodass wir die Möglichkeit hatten, von jedem etwas zu probieren :)






Es war wirklich von allem etwas dabei: leckere Muffins, verschiedene Cupcakes, Cake Pops, Macarons, eine Tarte mit Nektarinen und viele verschiedene (teilweise exotische) Bonbon-Sorten (vorallem die Blicke, als die Sorte "Zwiebel" fiel, waren wohl Gold wert :D), die Tobi alle selbstgemacht hat.












Außerdem hat Tobi einen schicken Banner machen lassen, der unser Buffet noch einmal richtig schön in Szene gesetzt hat und sozusagen das bekannte Tüpfelchen auf dem "I" war.
An dieser Stelle nochmal ein ganz großes Danke für die tolle Organisation und die Mühe, die Tobi und Katha in dieses Treffen gesteckt haben.
Es hat sich auf alle Fälle gelohnt :)

Wir haben uns alle von Anfang an wirklich sehr gut verstanden und es wurde viel gequatscht und gelacht. Es wurden Informationen ausgetauscht und bereits über Ideen für neue Treffen gebrütet.
Ich muss sagen, ich bin wirklich froh, dass ich zu dem Treffen gekommen bin, denn ich habe viele nette Menschen kennengelernt und auch einiges gelernt.
Es ist immer toll, wenn man Erfahrungen austauschen kann und so die Möglichkeit sich selbst irgendwie zu verbessern/zu entwickeln oder auch anderen damit helfen kann.







Als kleines Special habe ich aus dem 1. Bloggertreffen Rhein-Main noch meinen ersten Sonnebrand für das Jahr 2013 mitgenommen ;)
Es war ein toller Tag und ich freue mich wirklich auf noch kommende Treffen.

Montag, 8. Juli 2013

Zupfkuchen-Muffins

Zupfkuchen ist für mich...optimierter Käsekuchen :D
Lecker-lockere Quarkmasse in Kombination mit Schoko-Mürbeteig. Herrlich :)
Und: Diese kleinen Leckereien kann man auch sehr gut bei den momentanen Temperaturen essen, ohne, dass sie direkt schwer im Magen liegen.


Zupfkuchen-Muffins
(für etwa 24 Stück)

Mürbeteig:
200g Butter
200g Zucker
4 EL Kakaopulver
300g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver

Käsekuchenmasse:
4 Eier
200g Zucker
200g zerlassene Butter
500g Magerquark
1 Päckchen Vanillepuddingpulver




Backofen auf 160° C vorheizen.
Aus der Butter, dem Zucker, dem Kakao, dem Mehl und dem Backpulver einen Mürbeteig kneten. Das geht am besten, wenn man anfangs die Knethaken des Rührgeräts benutzt und am Ende alles nochmal kurz mit den Händen durchknetet.
Etwa 2/3 des Mürbeteigs gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen und leicht am Boden andrücken (ein kleiner Kaffeelöffel hat sich hierfür wirklich bewährt).
Die Eier schaumig schlagen und den Zucker und die geschmolzene Butter dazugeben. Alles gut verrühren.
Nun den Magerquark und das Puddingpulver unterrühren, bis eine glatte Masse entsteht.
Die Quarkmasse wird nun gleichmäßig auf die Förmchen mit dem Mürbeteigboden verteilt.
Den restlichen Mürbeteig zerbröseln bzw. in Stücke zupfen und auf der Quarkmasse verteilen.
Jetzt werden die Muffins ca. 25 Minuten gebacken.
Auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen - Fertig! :)




Dienstag, 2. Juli 2013

Nachgebacken: American Brownies nach "Thank you for eating."

Ich liebe Brownies.
Und trotzdem habe ich mich bisher nie ans Backen dieser kleinen Köstlichkeiten getraut. Denn für mich müssen Brownies richtig schön "fudgy" sein - eben typisch amerikanisch. Und das hinzubekommen, soll gar nicht so leicht sein...habe ich mir sagen lassen.
Am Wochenende habe ich dann die "Operation Brownies" gewagt. Hierfür habe ich das Rezept von Liv von Thank you for eating. verwendet.
Und siehe da: Es war eigentlich gar nicht so schwer. Und sie waren innen richtig schön saftig.
Die wird es nun bei mir wohl öfter geben, denn sie sind einfach und schnell gemacht. Und wollen wir mal ehrlich sein: Manchmal ist es genau das, was man will. Ohne viel Aufwand nach einer anstrengenden Woche oder einem anstrengenden Tag etwas wirklich Leckeres zaubern.
Also ran an die Brownies :)


American Brownies
(für eine mittelgroße Auflaufform)

300g Zartbitterschokolade
125g Butter
185g Zucker (Liv empfiehlt: 200g oder gerne auch etwas weniger)
3 Eier
140g Mehl
1 Prise Salz
1 Msp. Backpulver




Zuerst lasst ihr die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Anschließend gebt ihr die Butter dazu und lasst diese ebenfalls schmelzen. Rührt ab und zu um, sodass sich Schokolade und Butter verbinden.
Nun wird der Ofen auf 180° C vorgeheizt.
Schlagt die Eier mit dem Zucker schaumig auf und gebt die Schokoladen-Butter-Mischung dazu. Gut verrühren.
Mehl, Salz und Backpulver mit in die Schüssel geben und auf niedrigster Stufe unterrühren. Versucht, das Mehl so kurz wie möglich unterzurühren (also nur bis genau zu dem Punkt rühren, bis sich alles zu einem Teig verbunden hat), da der Teig sonst zäh werden kann.
Legt eure Form mit Backpapier aus und verteilt den Teig darauf.
Nun werden die Brownies für 20-25 Minuten gebacken. Nach dieser Zeit ist der Teig oben dann schön gebacken und unten sind die Brownies wunderbar saftig (vorsicht: saftig nicht mit flüssig verwechseln :) ).
Jetzt nur noch abkühlen lassen (Ja, das ist gar nicht sooo einfach, wenn man ernstmal eine Nase von diesem herrlich schokoladigen Duft genommen hat) und am besten erst direkt vor dem Verzehr in Stücke schneiden.

Das einzige, was ich beim nächsten Mal anders mache: Ich werde eine kleinere Form verwenden, sodass die Brownies etwas höher werden. Meine war - für mich persönlich - etwas zu groß. Ich mag die Brownies lieber, wenn sie noch ein wenig höher sind.
Das hat dem Geschmack natürlich keinen Abbruch getan. Sie waren soooo lecker :)
Vielen Dank, liebe Liv, für dieses tolle Rezept.



Sonntag, 23. Juni 2013

"Monster"-Torte

Diese Torte habe ich als kleines "Dankeschön" für jemanden gemacht. Wie man sieht, ist er ein großer "Monster"-Fan :)
Im Inneren der Torte befinden sich zwei Schichten Vanille-Buttercreme, unter dem Fondant wurde sie mit Zartbitterganache eingestrichen.
Die Torte ist zwar nicht perfekt, aber ich bin mit dem Ergebnis trotzdem sehr zufrieden :)


Buttercreme-Torte
(für eine 26er Springform)
 
  Biskuitteig:
  8 Eier
240g Zucker
Saft einer Zitrone
1 Prise Salz
240g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver 

Buttercreme:
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
750ml Vollmilch
60g Zucker
500g weiche Butter (zimmerwarm)
100g Zucker
Vanillearoma

Ganache:
200ml Sahne
350g Zartbitterschokolade

Außerdem:
  Fondant in schwarz und grün
etwas Öl (für die Hände)


Die Eier trennen und das Eiweiß zusammen mit dem Salz zu Eischnee schlagen. Den Zucker unterrühren, bis die Masse glänzt. Dann die Eigelbe dazugeben und kurz verrühren.
Das Mehl mit dem Backpulver mischen, auf die Ei-Zucker-Masse sieben und vorsichtig mit einem Spatel unterheben, sodass die Luft nicht entweicht.
Den Boden der Springform leicht befeuchten und mit Backpapier auslegen. Dann den Teig gleichmäßig darauf verteilen und einige Male auf die Arbeitsfläche stoßen.
Bei 200° C etwa 30 Minuten backen.
Danach 5 Minuten abkühlen lassen und vorsichtig den Rand der Form lösen. Den Biskuit samt Springformboden auf eine mit Backpapier ausgelegte Fläche stürzen und den Boden leicht beschweren.
Wenn der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, können die Form und das Backpapier vom Boden gelöst werden. Danach den Biskuit eventuell an der Oberseite begraden und zweimal waagerecht durchschneiden, sodass 3 Böden entstehen.

Für die Buttercreme den Pudding mit der Milch und dem Zucker nach Packungsanleitung zubereiten und auskühlen lassen.
Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillearoma (ich habe wieder von Dr. Oetker "Finesse" verwendet) schaumig rühren und den abgekühlten (zimmerwarmen! also bitte nicht in den Kühlschrank stellen) Pudding unterrühren. Es sollte eine homogene, streichfähige Masse entstehen. Diese könnt ihr danach gerne nochmal für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit sie ein wenig fester/stabiler wird. (Auf diese Weise kann man später einfacher weiterarbeiten)
Nun wird die Ganache vorbereitet. Dafür die Sahne in einen Topf geben und erhitzen. Währenddessen die Schokolade kleinhacken (in der Regel reicht es aber auch, wenn man sie einfach in Stücke bricht) und in einer Schüssel beiseite stellen. Wenn die Sahne kocht, wird sie über die Schokolade gegossen und ca. 1 Minute ruhen gelassen. Danach alles vorsichtig miteinander verrühren, bis eine glatte Masse entsteht.
Nun muss die Ganache mehrere Stunden (wahlweise auch über Nacht) kaltgestellt werden. Wenn ihr das im Kühlschrank macht, solltet ihr sie etwa 1-1,5 Stunden vor Weiterverarbeitung rausstellen, da sie sonst zu fest ist. Anschließend wird die Ganache kurz mit dem Rührgerät aufgeschlagen und es entsteht eine wunderbar streichfähige Masse.
Nehmt den ersten Tortenboden und legt einen Tortenring darum. Auf diesem Boden verteilt ihr gleichmäßig die Hälfte der Buttercreme. Dann kommt der zweite Boden darüber. Gebt den Rest der Buttercreme darauf und verstreicht sie, sodass alles "eben" ist. Nun wird der dritte Boden darauf gesetzt.
Am besten, ihr stellt die Torte nun noch einmal für etwa 1 Stunde (ich weiß...das ist etwas zeitaufwendig :) ) in den Kühlschrank.
Danach nehmt ihr sie wieder raus und entfernt den Tortenring.
Eure Ganache sollte nun ebenfalls eine cremige (gut streichbare!) Konsistenz haben. Wenn das der Fall ist (wenn die Ganache noch zu fest ist, lässt sich die Torte nicht richtig einstreichen), dürft ihr die Torte nun komplett mit der Ganache einstreichen. Achtet darauf, dass alles relativ gerade und glatt ist, sodass, falls ihr die Torte mit Fondant eindecken wollt, keine großen Dellen/Unebenheiten im Fondant entstehen.
Ich habe meine Torte (auch ein wenig aus zeittechnischen Gründen) an dieser Stelle nochmal über Nacht in den Kühlschrank gestellt. Das ist allerdings kein Muss, aber es empfiehlt sich, sie immerhin nochmal kurz kaltzustellen, da die Ganache bereits bei "Handwärme" weicher wird und die weitere Arbeit dann etwas schwieriger werden könnte (schließlich habt ihr die Torte ja gerade erst eingestrichen - sprich: mit der Ganache gearbeitet).

Wenn ihr eure Torte mit Fondant eindecken wollt, könnte ihr das nun nach Belieben machen.
Für meine Torte habe ich bereits einen Tag vorher aus grünem Fondant das Logo ausgeschnitten und über Nacht in einen mit Backpapier ausgelegten Schuhkarton zum Trocknen gelegt. (Ein kleines Schälchen mit etwas Salz könnte hier ganz hilfreich sein, da das Salz ja Wasser "aufsaugt" und der Fondant so besser trocknet und fest wird.)
Zum Eindecken knetet ihr den Fondant ein wenig durch. Dafür gebt ihr am besten ein wenig Öl auf eure Hände, dann klebt der Fondant nicht fest :)
Anschließend rollt ihr ihn etwa auf die doppelte Größe eurer Torte aus. Nehmt den Fondant und legt ihn vorsichtig mittig auf die Torte. (Leider habe ich natürlich nicht daran gedacht, davon Fotos zu machen...im Eifer des Gefechts :D )
Glättet mit eurer Hand sanft die Oberseite der Torte. Um an den Seiten keine Falten zu bekommen, glättet ihr diese Stück für Stück. Solltet ihr auf eine "Fondantfalte" treffen, zieht ihr den Fondant an dieser Stelle vorsichtig (!!!) mit der anderen Hand etwas hoch und streicht ihn glatt an die Seite der Torte. So verfahrt ihr immer weiter, bis ihr einmal rum seid.
Überstehende Fondantreste mit einem Messer abschneiden. Jetzt könnt ihr noch einmal mit einem Glätter über die Torte gehen.

Jetzt kann das Logo angebracht werden. Dafür habe ich es auf der Rückseite vorsichtig und seeeehr sparsam mit wirklich wenig Wasser eingestrichen (ich hatte keinen speziellen Fondantkleber, aber mit Wasser funktioniert das auch. Es muss nur darauf geachtet werden, dass ihr wirklich seeehr wenig davon nehmt. Am besten, ihr verteilt es mit einem Finger, da habt ihr etwas mehr Gefühl als mit einem Pinsel) und auf der Torte angebracht. Vorsichtig andrücken und fertig.

Für die Streifen an der Seite einfach grünen (oder eine andere Farbe eurer Wahl) Fondant ausrollen und mit einem Messer spitz-zulaufende Streifen schneiden. Diese können dann durch leichtes Andrücken direkt am Fondant auf der Torte befestigt werden.

Und das war's auch "schon" ;D
Es ist ein wenig Arbeit, aber es lohnt sich, wie ich finde.






Donnerstag, 20. Juni 2013

Chocolate overload - Schokobomben-Cookies à la Froilein Pink

Nachdem es nun längere Zeit nichts von mir gab, habe ich gestern der Hitze getrotzt und mich für diese superleckeren Cookies nach einem Rezept von Froilein Pink in die Höhle des Löwen...äääh die Küche begeben :)
Die Cookies sind genau so, wie die perfekten Schokoladen-Cookies sein sollten: Außen leicht knusprig, innen wunderbar weich und super-schokoladig. Perfekt eben.


Schokobomben-Cookies
(je nach Größe für ca. 15-20 Stück)

125g weiche Butter
175g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
150g Mehl
etwa 1/2 Päckchen Backpulver
50g Backkakao
50g weiße Schokolade (in kleine Stücke geschnitten)
50g Zartbitterschokolade (in kleine Stücke geschnitten)




Zuerst den Ofen auf 175° C vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig aufschlagen. Anschließend das Ei hinzugeben.
Mehl, Backpulver, Salz und Kakao vermengen und unterrühren.
Zum Schluss werden die kleinen Schokoladenstückchen in den Teig geknetet.
Aus dem Teig kleine Kugeln formen (in etwa in der Größe eines Tischtennisballs, wenn sie handflächengroß werden sollen), auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und leicht andrücken.
Ihr solltet darauf achten, dass ihr die Cookies nicht zu eng nebeneinander setzt und dass ihr nicht zu viele (maximal 6-7 Stück, je nach Blechgröße) auf ein Blech setzt. Die Cookies gehen nämlich schön auseinander und würden sonst zusammenkleben.
Nun für ca. 10 Minuten in den Ofen schieben.
Entweder vorsichtig das Backpapier samt Cookies zum Auskühlen vom Blech ziehen oder die Cookies nach etwa 1 Minute sehr sanft vom Blech entfernen (das geht zum Beispiel mit einem Pfannenwender sehr gut). Wichtig ist, dass ihr das wirklich vorsichtig macht, denn wenn sie aus dem Ofen kommen, sind sie noch sehr sehr weich. Erst mit dem Abkühlen werden sie etwas stabiler.

Joa. Das war's auch schon. Wenn ihr wollt, dass die Cookies den Tag überstehen, sollltet ihr sie allerdings guuuut verstecken - sonst sind sie am Abend schon alle weggefuttert ;)